MGV 1921
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1946 - 1971

 

1946 feiert der MGV 1921 sein 25jähriges Jubiläumsfest im Bürgerhaus Heißen. Ein Kaffeetrinken der Vereinsfrauen kann nur stattfinden, weil die Bergleute unter den Sängern von ihren Zuteilungen dem Verein Kaffee, Mehl und Alkoholika überlassen. Eröffnet werden die Jubiläumstage mit einem Sängerkommers im Vereinslokal. Neben allgemeinen Darbietungen findet ein Quartettwettstreit der aktiven Sänger statt. Durch Los hatte man einige Zeit vorher fünf Quartette zusammengestellt.  Zur Durchführung des Stiftungsfestes erteilte die britische Militärregierung dem „Male Voice Choir Heißen 1921“ eine „special licence for single concerts“. Diese gestattete ihnen, am 15. September im Saal des Bürgerhauses ein Konzert durchzuführen. Motto dieses Konzertes ist „Ein Abend im 3/4- Takt“.

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Im Februar 1947 findet in der Walkmühle eine Weihnachtsfeier des Vereins statt, deren Erlös bestimmt ist für die Frauen der gefallenen oder noch nicht zurückgekehrten Sänger. Der Überschuß von 208 RM wird unter den betroffenen Familien aufgeteilt.

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1948 veranstaltet der MGV 1921 im Altenhof ein Konzert zugunsten des Roten Kreuzes. „Auch gedachte man der Frauen. Durch Spenden der Mitglieder und Gönner des Vereins wird den Frauen ein schöner Nachmittag mit Kaffee und Kuchen beschert. Am Abend trafen dann die Männer ein, so daß man noch einige Stunden bei fröhlicher Stimmung zusammensaß.“ (Zitat: Jahresbericht 1948)

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Zum ersten Mal besuchen die 21-er 1949 Schledehausen. Die Kontakte zum dortigen Männerchor werden in den folgenden Jahren intensiv gepflegt.

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Nach dem Rücktritt des Vorsitzenden Willi Oesterwind auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1950 tritt Alfons Schulden seine Nachfolge an und führt die 21-er bis 1976. Menne Kaufels und Richard Senz werden als Kriegsheimkehrer mit Liedern freudig begrüßt.
Beim Gegenbesuch der Schledehausener werden die Freundschaften bei einem Sängerkommers im „Stillen Winkel“ weiter vertieft.

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Der MGV 1921 gehört zu den ersten Chören, die nach dem Krieg ein Konzert im Ausland geben. Gemeinsam mit dem „Rumpens Mannenkoor“ gestalten sie 1951 zwei Konzerte, verleben im holländischen Brunsum frohe Tage und genießen die Gastfreundschaft der Sänger aus unserem Nachbarland.

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1952 wechselt der Chor das Probenlokal. Neues Vereinsheim wird die Gaststätte „Ternieden“. Heinrich und später seine Tochter Brigitte tragen als Wirtsleute und fördernde Mitglieder des Vereins wesentlich dazu bei, dass das Vereinslokal fast 30 Jahre zum „Zuhause“ für die 21-er wird.

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Im August 1953 beteiligt sich der MGV 1921 am Sternmarsch zur Eröffnung der „Singenden, klingenden Ruhr“.

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Beim Karneval in der Walkmühle muß der Kartenverkauf 1954 wegen Platzmangel vorzeitig abgebrochen werden. Adolf Hildebrand löst mit seinen witzigen Plaudereien Lachsalven beim Narrenvolk aus.

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Bei einem Konzert des Akkordeonorchesters „Harmonie“ im Altenhof 1956 treten die 21-er mit Volksliedern wie „Horch, was kommt von draußen rein“ und „Im Frühtau zu Berge“ auf.

Ferdi Nicolas tritt in diesem Jahr dem Verein als Aktiver bei und kann 2011 stolz auf eine 55jährige Singetätigkeit bei den 21-ern zurückblicken.

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Private Kontakte zum „MGV Constantia Baerl 1885“ führen dazu, dass die 21-er dort 1957 am „Großen Walzerabend“ teilnehmen.

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1958 tritt Egon Kunig dem Verein als Sänger bei.

Die eintägige Sängerfahrt geht in diesem Jahr ins Hönnetal. Höhepunkte der Reise sind die Besichtigung der Reckehöhle und die Fernsehübertragung der Weltmeisterschaft in Schweden.

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Dem Chorleiter Clemens Niermann wird 1959 für seine 25jährige Dirigententätigkeit bei den 21-ern die goldene Ehrennadel des Vereins verliehen. Im gleichen Jahr wird Werner Mühlenfeld Sänger bei den 21-ern.

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1960 legt Clemens Niermann sein Amt als Chorleiter nieder. Als Nachfolger gewinnen die 21-er Aloys Stöppelkamp. Ebenfalls in diesem Jahr tritt Helmut Neumann als Aktiver ein.

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1961 feiern die 21-er ihr 40jähriges Stiftungsfest. Das Freundschaftssingen im Handelshof mit einer Jubilarenehrung bildet den Auftakt zu den Festveranstaltungen. Als Schirmherr überbringt der Mülheimer Oberbürgermeister Heinrich Thöne die Glückwünsche der Stadt. Zu den zahlreichen Gästen gehört auch der Männergesangverein aus Schledehausen. Die Mülheimer Presse bestätigt den 21-ern bei den dargebotenen Chorwerken „Heimkehr“, „Am Himmel, da funkeln Sterne“ und „Die schönste Jagd“ ein „frisches und natürliches Singen, saubere Intonation und klangliche Differenzierung“. Auch die teilnehmenden Gastvereine „MGV Schledehausen“, „MGV Thyssen Schachtbau“, „Quartettverein Heißen“,  „MGV Constantia Baerl“ und der „Orchesterverein Heißen“ können mit ihren Beiträgen überzeugen.

Beim Festkonzert im Herbst treten im vollbesetzten Saal des Altenhofes „Eintracht Menden“, der „Sängerhain“, der „Mülheimer Bergwerksverein“, die „Liedertafel“ und „Heißen-Holthausen“ auf. Der Jubelverein selbst gefällt mit dem „Rheinischen Fuhrmannslied“ und mit dem Werk „Alter Baum“.

Dem Chorleiter Aloys Stöppelkamp attestieren die Kritiker, dass er „als feinhöriger musikalischer Leiter“ aus dem vorhandenden Stimmmaterial einen Chor von angenehmer Klangfülle geschaffen habe, der auch über ein gutklingendes Piano verfüge.

Von 1961 bis 1973 veranstalteten die 21-er dann zusammen mit dem „Orchesterverein Heißen“, dem „Mandolinenorchester Edelweiß“ und dem „Akkordeonorchester Harmonie“ alljährlich ein Konzert zugunsten der Mülheimer Waisenhäuser.

Im Jubiläumsjahr 1961 treten Werner Knappertsbusch sen. und Werner Knappertsbusch jun. dem Verein als Aktive bei, d.h. der „Junior“ feiert 2011 seine 50jährige Vereinszugehörigkeit.

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Beim Konzert in der Aula der Schule an der Blücherstraße dirigiert Aloys Stöppelkamp 1962 Schuberts „Abendfrieden“ und musiziert als Solist auf der Flöte Mozartsonaten. Im gleichen Jahr führt die Sängerfahrt die 21-er nach Trittenheim an der Mosel.

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Zusammen mit dem „Orchesterverein Heißen“ fahren die 21-er 1963 nach Schledehausen. Nach einer durchfeierten Nacht stellt der offizielle Auftritt am Sonntagmorgen in der Bibliothek der Schelenburg eine schwierige und zugleich anspruchsvolle Aufgabe dar.

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Die seit Anfang der 1960er alljährlich stattfindenden Sängerfahrten bilden jedesmal Höhepunkte im Vereinsleben. Besonders die Fahrt 1964 nach Rüdesheim  ist den Sängern, die noch heute aktiv im Chor singen, in bleibender Erinnerung.

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Zum 75jährigen Jubiläum des „MGV Ollendorf“, einem Nachbarverein der Schledehausener, singen die 21-er 1965 beim Festkonzert.

Im Altenhof findet zum vierten Mal das Waisenhauskonzert statt. Gemeinsam mit dem „Akkordeonorchester Harmonie“ bietet der Chor den „Frohen Sängermarsch“ und mit dem „Mandolinenorchester Edelweiß“  die „Rosen aus dem Süden“ von J. Strauss dar.
Beim „Mitgliederabend“ im Mai im Sportheim an der Blüchestraße bildet das Lied „Rund sind Gläser“ den Abschluss des offiziellen Programms, bevor die Kapelle zum Tanz aufspielt.
Im gleichen Jahr tritt Jürgen Michels als Aktiver dem MGV 1921 bei. Der 2. Tenor und aktuelle Schriftführer ist im Jubiläumsjahr 46 Jahre dabei und hat es als einziger geschafft, seinen Sohn Oliver für den Chorgesang zu begeistern.

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Im Festsaal der Stadthalle begehen die 21-er 1966 ihr 45jähriges Stiftungsfest. Mit „Carmen Vespertinum“, „Weihe des Gesangs“ und „Frei weg“ als Abschluss bieten die Sänger ein buntes Programm.

Manfred Büchel tritt dem Verein als Aktiver bei.

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Unter Karl Willer, der im Vorjahr die Leitung des Chores übernommen hat, singen die 21-er 1967 zusammen mit anderen Gesangvereinen erstmals zum Totensonntag auf dem Heißener Friedhof. Begründet wurde damit eine Tradition, die bis heute gepflegt wird.

Auf der Weihnachtsfeier verteilt der Nikolaus Alfons Schulden 203 Tüten an die Kinder des Vereins. Neben zwei Engeln kommt auch das Stück „Schneewittchen“ zur Aufführung.

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Beim Waisenhauskonzert 1968 in der Stadthalle singt der Chor ein Volks- und Wanderliederpotpourri und die „Landerkennung“ von Grieg. 

In diesem Jahr treten Willi Rosendahl als aktives und Gerd-Hermann Mombour als förderndes Mitglied dem Verein bei. Letzterer wird 20 Jahre später auch aktiver Sänger und ist seit 2008 unser erster Vorsitzender.

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